01.10.2011: Julia Gerber Rüegg unterwägs

Jetzt, wo die Wahlkuverts bei den Wählerinnen und Wählern eingetroffen sind, gilt es ernst mit der Mobilisierung der Wählerinnen und Wähler. Ich war darum den ganzen Samstag unterwegs und habe hunderte von Wählerinnen und Wählern getroffen. Morgens ab 8 Uhr am Wädenwiler Märt. Wer auf dem Märt einkauft, rechnet immer auch Zeit für Begegnungen und Gespräche ein. Und intensiv waren sie, die Begegnung mit den Wädenswilerinnen und Wädenswiler. Viel Kritisches wurde bekamen der Richterswiler SP-Nationalratskandidat Alessandro Barbon und ich zu hören über den derzeitigen Zustand der Schweiz. Dass man jetzt für eine Kurskorrektur sorgen müsse, fanden auch durchaus bürgerlich denkende Leute. Auch sie stehen ein für mehr Wohlstand für alle statt Reichtum für einige wenige, weil das besser ist für unser Land, unsere Wirtschaft und unsere Politik. So kamen denn auch zahlreiche Unterschriften zusammen für die Volksinitiative, welche schweizweit eine Erbschaftssteuer für die Stärkung der AVH einführen will.



Anschliessend in Männerdorf, habe ich zusammen mit der Stäfner SP-Nationalratskandidatin Ursina Egli für die Ziele und die Werte der SP geworben. Aufgefallen ist mir in Männedorf, dass sich viele Leute über die Flughafenpolitik des Kantons aufregen. Anscliessend ging's auf nach Zürich, wo sich am Stand der SP an der Tramhaltestelle Stauffacher die Gelegenheit bot, mit vielen Stadtzürcherinnen und -zürchern ins Gespräch zu kommen. Neben einigen eher wüsten Anfeindungen von Männern, die offensichtlich eine rechte Politik vorziehen, gab es auch hier viel Zuspruch und Ermunterung. Themen waren, die ständig steigenden Kosten für das Wohnen und die Krankenkassenprämien. Am Bahnhof Stadelhofen schliesslich, bei dem ich mich allein schon deshalb heimisch fühle, weil ich seinerzeit an der Kantonsschule Stadelhofen lateinische Vokabeln büffelte und versuchte Integral- und Differenzialrechnungen zu verstehen, waren die Passantinnen und Passanten guter Laune, weil sie auf dem Weg in den Ausgang waren. Politische Gespräche hatten deshalb weniger Platz, aber gerne steckten sie die praktischen SP-Papiernastücher und meine Visitenkarte ein oder sie freuten sich über SP-Glückskekse und Gumiherzli.
Am nächsten Samstag stehen Stäfa, Meilen und Winterthur auf dem Programm.

Julia Gerber Rüegg

a

Mit Ursina Egli in Männedorf und mit Wahlkampfleiter Willy Rüegg in Wädenswil.

Julia Gerber Rüegg a

<< ZURÜCK